skillen ...wie verrückt!

...jetzt schmiert mir auch noch der Browser ab! Na Danke auch!

1, 2, 3, ....22 rote Filzstiftstriche verzieren jetzt meinen Unterarm.

Ich kämpfe wie bekloppt!

...gegen Hass, Wut, Hilflosigkeit, Angst & Panik

Hass gegen mich weil ich mich nicht noch besser ausdrücken kann um einen Konflikt zu lösen anstatt ihn nochmehr anzuheitzen! Wut gegen die, die mich falsch verstehen! Hilflosigkeit weil ich die Situation grad nicht ändern kann! Angst alles zu verlieren! Und Panik nicht durchzuhalten heut abend!

 Wie gern würd ich jetzt mit der Klinge durch das Fleisch sausen aber ich weiß es bringt nichts! Es hilft nur kurzweilig und das ist es nicht wert wieder bei Null anzufangen!

 Egal was man tut...es ist verkehrt!

 

  • Bibellesen <- erledigt
  • pos. Musik <- erledigt
  • Filzstifte <- erledigt
  • schreiben <- noch dabei

was kann ich noch tun?

  • scharfes essen
  • heiße Dusche
  • Medikamente

kann man die letzten Tage nicht einfach aus dem Kalender streichen?

3 Kommentare 22.11.10 23:25, kommentieren

Scheiße....

....dieses kranke Hirn!

Schau seit gestern Suizidvideos. Will meinen Freunden nah sein, die ich verloren habe.

Stelle mir vor wie das sein muss...

...die letzten Sekunden vor dem Sprung. Ich weiß nicht was mich noch hält. Meine Familie? Nein! Meine Freunde? Nein! Mein Lebenswille? Nein! Meine Kinder? Ja.

Wie würden die es verkraften? Gar nicht! Traumatisiert und event. später selbst Suizidgefährdet!

Ich fühl mich einsam und leer! Einsam unter Menschen. Keiner hört mich, keiner sieht mich, keiner versteht mich. Warum denn auch?!

Ich bin nichts Wert. Mache alles Falsch. Bin ein Fehler!

Bin nur ein Objekt, von dem einige gleuben sie könnten sich holen was sie brauchen und mich benutzen wie sie wollen. Und ich schaffe es nicht mich adequat zu wehren.

Unfähig, wie gelähmt

Panik... Angst... Depression... Suizidgedanken... Schneidedruck

...ich möchte weinen und kann nicht! Wie zugeschnürt! ...möchte reden aber ich kann nicht! ...kann niemanden anrufen, weil ich niemanden belästigen kann mit meinem Scheiß. Ist doch immer der selbe Müll!

Ich will den Schmerz nicht mehr spüren, den inneren Schmerz, der größer ist als ein Kopfschmerz oder so.

Der sich anfühlt, als würde einen der Brustkorb zerquetscht, als würde das Herz zerreißen!

Schmerzen in der Brust... Angst.... Panik... Durchatmen...

Medikamente? Oh ja am liebsten die ganze Schachtel und dann krepieren. Was hab ich da? Genügend! Aber ich bin es nicht Wert. Will es ohne schaffen, weil ich einerseits mich quälen will und mir nichts Gutes gönnen will. Und andererseits stark sein will.

Hat mein Ex ne Neue???

Geht mich nichts an aber die Vorstellung...

Ich will nicht dass er ne Neue hat. Hat er nicht verdient.

manche haben es einfach drauf sich immer nur die Marmelade von den Broten zu kratzen.

Für mich bleibt nicht mal das Brot übrig. Wenn überhaupt die Brotkrumen.

Wenigstens mein Thera hat mich heut geknackt und mir Tränen entlockt. War erleichternd mal zu weinen. Ist schwer mit jemanden über das eigene Innere zu sprechen, was ich selbst nicht richtig wahrnehmen kann und somit nicht verstehe....

 Es tut mir so leid... es ist so schwer...

Mein Tag war stressig aber ich habe ihn überstanden. Ich muss reden.... aber mit wem?

egal....

ich bin egal... aber ich will es schaffen!!!

http://www.youtube.com/watch?v=q7ZDuOxRcTg&feature=related

4 Kommentare 19.11.10 21:02, kommentieren

Was ist eine Essstörung?

Essstörungen sind kein Ernährungsproblem…,

sondern ein gestörter Umgang mit dem Essen!

 

Sie reichen von wahllosem, zwanghaften „In-sich-Hineinstopfen“ großer Nahrungsmengen bis zur Verweigerung jeglicher Nahrungsaufnahme. Essstörungen entsprechen einem krankhaften Verhalten bei der Nahrungsaufnahme.

Dieses Verhalten ist ein Ausweichverhalten, eine Reaktion auf unbefriedigende Lebensverhältnisse, Flucht, Hilflosigkeit, Verweigerung und stummer Protest, zugleich aber auch Resignation und Anpassung. Essgestörte Menschen unterliegen häufig einem enormen Leidensdruck. Dieser wird von der Umwelt oft weder wahrgenommen noch ernst genommen.

Ungefähr 85 Prozent der Betroffenen sind Frauen.

In zunehmendem Masse leiden auch Männer und junge Mädchen darunter. In der Fachliteratur wird immer häufiger auf einen Zusammenhang zwischen Übergewicht und Essstörungen, insbesondere dem "restrained eating" und "binge eating", hingewiesen.

1 Kommentar 20.4.11 14:35, kommentieren

Restrained Eating

Restrained Eating

"Gezügeltes Essen" beschreibt eine andauernde, willentliche Einschränkung der Nahrungsaufnahme zum Zweck der Gewichtabnahme- oder Kontrolle. Es kann sich in wiederholten Schlankheitsdiäten oder im Dauerhungern äußern. Dieses Verhalten charakterisiert viele Normal- und Übergewichtige und ist zu einem weitverbreiteten Bestandteil des Alltags vieler Menschen geworden. Manche Autoren sprechen sogar von einem "kollektiven Diätverhalten".

Die Gründe für gezügeltes Essen sind vielfältig. Einstellungen und Wertvorstellungen spielen eine große Rolle. Doch zeigen Studienresultate, dass gezügelte Esser im allgemeinen nicht weniger wiegen als Personen mit normalem Essverhalten. Sie leiden zudem häufiger unter Fressattacken. Ernährungspsychologen gehen immer mehr davon aus, dass gezügeltes Essen zu einem Verlernen der normalen Sättigungs-Regulation führt und somit auch das Entstehen und Aufrechterhalten von pathologischen Essmustern, (Magersucht, Ess-Brech-Sucht und Binge Eating) fördern kann. Es ist klar, dass nicht jeder der eine Diät macht, mager, ess- oder brechsüchtig wird, doch die Wurzeln dieser Fehlverhalten liegen oftmals im Diäthalten.

1 Kommentar 25.10.10 11:40, kommentieren

Magersucht (Anorexia nervosa)

Magersucht (Anorexia nervosa)

Zentrales Merkmal der Anorexia nervosa ist extrem zurückhaltendes Essen. Die Betroffenen nehmen sehr wenig Kalorien zu sich; sie beschränken sich auf geringe Mengen "erlaubter" und "guter" Lebensmittel. Zusätzlich versuchen viele, ihr Gewicht durch übertriebene körperliche Aktivität, Erbrechen oder Einnahme von Appetitzüglern, Abführmitteln oder Entwässerungstabletten zu erreichen oder zu halten. Extrem gebremstes Essen führt zu einem starken Gewichtsverlust. Trotz des (für andere) offensichtlichen Untergewichts fühlen sich die Magersüchtigen zu dick.

Als Folge von Mangelernährung und Gewichtsverlust kommt es zum Absinken von Stoffwechsel, Puls, Blutdruck und Körpertemperatur, zu psychischen und hormonellen Störungen (mit Amenorrhoe als Folge), Mineralstoffmangel, Herzrhythmusstörungen und Verdauungsbeschwerden. Anorexie ist eine sehr ernsthafte Erkrankung. Zehn Prozent aller Magersüchtigen sterben an ihrer Krankheit.

Anorexie kommt in Industrieländern mit Nahrungsüberfluss viel häufiger vor als in armen Ländern. Betroffen sind vor allem Mädchen und junge Frauen, wobei die Häufigkeit auf 0,1 bis 1 Prozent geschätzt wird. Laut Schätzungen ist jede/r siebte Jugendliche ein Magersucht-Risikofall.

25.10.10 11:38, kommentieren

Ess-Brech-Sucht (Bulimie)

Ess-Brech-Sucht (Bulimie)

Dieses Krankheitsbild wird durch wiederholtes Auftreten von Fress- oder Heisshungerattacken charakterisiert. Die Häufigkeit dieser Essanfälle, bei denen größere Nahrungsmengen mit hohem Energiegehalt verzehrt werden, reicht von einmal pro Woche bis mehrmals täglich. Das Essverhalten der Bulimiekranken ist neben unkontrollierbaren, episodischen Anfällen durch stark gezügeltes Essverhalten, regelmäßig absichtlich herbeigeführtem Erbrechen nach einer Essattacke und krankhafter Angst vor dem Dicksein charakterisiert.

Einige Betroffene treiben - ähnlich wie bei der Anorexia nervosa - übermäßigen Sport und nehmen Abführ- und Entwässerungsmittel, um ihr Gewicht zu halten. BulimikerInnen sind oft normal oder sogar übergewichtig und fallen dadurch in ihrer Umgebung lange nicht auf. Meistens besteht im Gegensatz zur Anorexie ein enormer Leidensdruck.

Körperliche Folgeschäden der Bulimie werden vorwiegend durch das wiederholte Erbrechen verursacht:

  • Entzündungen der Speiseröhre und der Speicheldrüsen, bedingt durch die ätzende Wirkung der Magensäure
  • Mineralstoffmangel (Elektrolytmangel) durch vermehrten Verlust über die Ausscheidung von Magensaft
  • Zahnschäden verursacht durch die Übersäuerung im Mundraum
  • Magengeschwüre durch Überbeanspruchung des Magens
  • Herzrhythmusstörungen aufgrund von Reizleitungsstörungen, welche durch eine Verschiebung des Elektrolytgleichgewichts verursacht werden

Auch von der Bulimie sind hauptsächlich Frauen betroffen. Die Häufigkeit ist schwer zu ermitteln. Vermutlich liegt die Dunkelziffer sehr hoch. Es werden je nach Studie Zahlen zwischen 1 und 8 Prozent genannt.

25.10.10 11:37, kommentieren

Binge Eating Disorder

Binge Eating Disorder, Esssucht

Die Esssucht ist erst kürzlich als krankhaft in die medizinische Terminologie aufgenommen worden. Bei dieser Essstörung werden - ähnlich wie bei der Bulimie - Unmengen von Kalorien auf einmal verzehrt, ohne jedoch diese Nahrung wieder zu erbrechen. Aus Angst vor Gewichtszunahme oder aus Schuldgefühl wird nach so einer Essattacke streng Diät gehalten, bis der Kontrollmechanismus wieder zusammenbricht und ein neuer Anfall erfolgt.

Die Betroffenen sind gefangen in einem Teufelskreis von Essen und Hungern. Weil auf einen Essanfall nicht so drastisch gegengesteuert wird, wie bei der Bulimie, kommt es oft zu Übergewicht. Laut amerikanischen Statistiken weisen 30 Prozent der Übergewichtigen diese Essstörung auf.

1 Kommentar 25.10.10 11:35, kommentieren