Was ist eine Essstörung?

Essstörungen sind kein Ernährungsproblem…,

sondern ein gestörter Umgang mit dem Essen!

 

Sie reichen von wahllosem, zwanghaften „In-sich-Hineinstopfen“ großer Nahrungsmengen bis zur Verweigerung jeglicher Nahrungsaufnahme. Essstörungen entsprechen einem krankhaften Verhalten bei der Nahrungsaufnahme.

Dieses Verhalten ist ein Ausweichverhalten, eine Reaktion auf unbefriedigende Lebensverhältnisse, Flucht, Hilflosigkeit, Verweigerung und stummer Protest, zugleich aber auch Resignation und Anpassung. Essgestörte Menschen unterliegen häufig einem enormen Leidensdruck. Dieser wird von der Umwelt oft weder wahrgenommen noch ernst genommen.

Ungefähr 85 Prozent der Betroffenen sind Frauen.

In zunehmendem Masse leiden auch Männer und junge Mädchen darunter. In der Fachliteratur wird immer häufiger auf einen Zusammenhang zwischen Übergewicht und Essstörungen, insbesondere dem "restrained eating" und "binge eating", hingewiesen.

20.4.11 14:35

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